Auswirkungen von Alkohol auf Sport und Körper

Eigentlich weiß es jeder: Alkohol ist ungesund. Aber welche Auswirkung hat der Alkohol eigentlich auf einen Körper, vor allem in Kombination mit Sport?

Neben dem täglichen Feierabendbier kommt jetzt in der Weihnachtszeit noch der eine oder andere Glühwein, die Weihnachtsfeier oder aber auch die Silvesterparty. Welche Auswirkungen das hat, stelle ich euch in den folgenden Punkten einmal vor.

Es werden Stresshormone ausgeschüttet

Cortisol ist ein Stresshormon. Oftmals meint man sich mit Alkohol zu entspannen. Doch Fakt ist, Alkohol lässt den Cortisolspiegel steigen, dadurch ist man schlecht gelaunt, gereizt und der Teststeronspiegel sinkt, was den Muskelaufbau hemmt. Gleichzeitig wird Fettgewebe angesetzt.

Weniger Wachstumshormone als ohne Alkohol

Wer Alkohol zu sich nimmt, hemmt die Ausschüttung von Wachstumshormonen. Gerade aber im Rahmen von Regeneration, Muskelaufbau und Fettabbau braucht man diese Hormone.

Schlechte Schlafqualität

Mittel- und langfristig ist Alkohol schlecht für einen guten und gesunden Schlaf. Der Körper nutzt die Schlafphasen für die Regeneration nach dem Sport. Wenn der Körper nicht erholt ist, gibt es keinen Fettabbau, keine Performance und keinen Muskelaufbau.

Hemmung der Nährstoffaufnahme

Alkohol liefert ca. 7,1 kcal Energie pro Gramm und ist eigentlich ein Nährstoff. Diese Energie muss sofort verwertet werden, der Körper kann sie nur sehr schlecht speichern und umbauen. Entsprechend bedeutet das, dass die Verbrennung der Kalorien aus anderen Lebensmitteln in dieser Zeit nicht funktioniert und diese stattdessen fast sofort als Fett gespeichert werden. Auch die Aufnahme von Vitalstoffen ist gehemmt, wenn Alkohol sich im Stoffwechsel befindet. Der Effekt einer gesunden Ernährung wird so durch Alkohol zunichte gemacht.

Alkohol macht fett und krank

Abgesehen davon, dass Alkohol dafür sorgt, dass durch andere Nährstoffe aufgenommene Energie nicht verarbeitet, sondern in den Fettzellen eingelagert wird birgt Alkohol ein weiteres Problem in diesem Zusammenhang.

Alkohol nehmen wir als Getränk wie Wein, Bier, Cocktail etc. zu uns. In diesen Getränken befindet sich unter anderem Zucker. Also, während der Körper damit beschäftigt ist den Alkohol abzubauen lagert er nicht nur die Energie von den Nahrungsmitteln sondern auch den Zucker der Getränke in unseren Fettzellen.

Dehydrierung durch Alkohol

Alkohol dehydriert in sehr starkem Maße, was aus den verschiedensten Gründen schon gefährlich genug ist. Jeder kennt es, das man nach einem durchzechten Abend „Brand“ hat. Ein sicheres Zeichen dafür, dass dem Körper Flüssigkeit fehlt. Außerdem werden Stoffwechselprozesse noch ineffizienter und langsamer, da dem Körper Wasser als Grundlage für chemische Reaktionen fehlt.

Fehlübertragung von Nervenreizen

Trainieren nach Alkoholkonsum – auch am nächsten Tag – kann besonders fatal sein! Zum Einen kann der Körper stoffwechselbedingt den Trainingsreiz kaum verarbeiten, zum Anderen fehlen ihm aufgrund der dehydrierenden Wirkung wichtige Mineralstoffe, sodass die Kontraktionsfähigkeit der Muskulatur herabgesetzt ist. Schlimmer noch: Es kann zu Krämpfen, Verletzungen und ernsthaften Muskelentzündungen kommen.

Schon kleine Mengen sind schädlich

Nicht nur die Zeit rund ums Training ist betroffen – es sollte jedem einleuchten, dass unmittelbar davor oder danach zu trinken absolut kontraproduktiv ist. Schon kleine Mengen können den Trainingserfolg zunichte machen. Alkohol greift so massiv in oben genannte Systeme ein, dass sich die Folgen auch langfristig bemerkbar machen.

Fazit

Hormonhaushalt und Stoffwechsel und somit eigentlich alle Prozesse im Körper werden massiv gestört und beeinträchtigt. Darunter leiden Schlaf, Regeneration, Fettabbau und Muskelwachstum gleichermaßen.

Am besten man verzichtet komplett auf Alkohol, sollte das nicht möglich sein, reduziert die Menge an Alkohol so weit wie möglich. Wichtig in diesem Zusammenhang, nicht täglich das Feierabendbier genießen. Achtet darauf, das ihr genauso viel Wasser zu euch nimmt, wie ihr Alkohol trinkt

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